zur Homepage der Neuen Post Das Time-Share-Hotel

Weblog - Hotel Neue Post

 

 

 

Nicht daheim und doch zu Hause.
Was läuft so im Hotel, kurze Berichte, Anekdötchen, Vorschauen, Hoffnungen, Bilder uvm.
aus Hotel, Zell am See und Umgebung...

Sollten Sie sich über die Chronologie wunderen - das Log ist von unten nach oben aufgebaut - d.h. wenn Sie einfach weiterlesen, lesen sie einen Roman von hinten nach vorne - ungewöhnlich, aber auch nicht schlecht, unsere russischen Gäste essen auch immer ein bisschen von allen Gängen, ein bisschen Suppe, ein bisschen Tira mi su, Steak, ein Löffel Torte mit Suppe ...... irgend wann kommt alles zusammen.
Sollten Sie sich über die Rechtschreibung wundern, dann sind Ihre orthographischen Kenntnisse besser, als die der MS- Programmierer. Ich sehe das völlig neutral - manche lesen den Text, manche verstehen das gemeinte, manche amüsieren sich über meine orthographische Kreativität; so ist für jeden etwas dabei. Der (richtige) Ton zählt, und nicht das Notenblatt, der (gute) Charakter zählt und nicht (immer) die Haarfarbe, der hoffentlich - amüsante- Inhalt zählt, und nicht die richtige Reihenfolge der Buchstaben, sonst könnten Sie ja den Duden lesen.

Für die, die " informiert sein " besonders schätzen - >>
Das Hotel in Facebook >>  

 

Mai 2010


Wonnemonat - Zeit des Wandels - Zeit des Aufbruches. So auch bei uns!
Aber – genau genommen – auch eine Zeit der Wehmut – wieder eine Saison Schifahren vorbei, wieder 6 Monate mehr in den Knien, wieder ein Kilo mehr (Muskeln) auf den Hüften. Die Verabschiedung von einer Schisaison fällt mir jedes Jahr schwerer, es gäbe ja noch das Kitz –also den Gletscher mit viel Schnee - aber frisch von der ATM (Touristikmesse) aus Dubai zurück (ein kleiner Sprung mit dem Flugzeug – aber ein großer Sprung für den Kreislauf ) ist die Lust auf Wintersport - nach einer Woche mit 40Grad im Schatten und 18 Grad in den diversen Räumen – ziemlich dahin.

Wehmut kommt auch auf, weil uns unserer Saisoniers verlassen (müssen).
Manche zieht es ein bisschen in den Süden - um dort in der Mittelmeerumgebung das gleiche zu tun, das sie hier getan haben, (allerdings schlechter bezahlt – dafür in lauterer Umgebung)
– manche zieht es weiter in den Süden, weil in Australien jetzt der Winter beginnt und dort jetzt Schilehrer gesucht werden,
- manche zieht es nur ein kleines Stücken in den Süden, um dort ihr Häuschen fertig bauen zu können.

Aber so wie uns - hoffentlich recht viele und recht bald – unsere Stammgäste immer wieder besuchen kommen, werden auch einige unserer Mitarbeiter mit dem nächsten Schnee wieder kommen (also im August)

Jetzt wo die mittleren Gebietsregionen schön langsam schneefrei werden, kann man die schiefen Ebenen (= die Schipisten) auch zu Fuß erschließen. Mit jedem Jahr ein bisschen mehr - liebe ich es in den Bergen herum zu walken (vulgo -wanden!) .
Früher habe ich ja schneelose Berge als sinnlose Landschaft gesehen, die einfach nur dem Segel und Surf-Wind im Weg herum stehen. Aber im reiferen (=weiseren) Alter komme ich immer mehr darauf, dass die Berg mit ihren bewaldeten Hängen, eine besonders schönes Stück der traumhafte Natur darstellen. Die Luft, der Duft nach einem Regentag im Bergwald – das ist einfach unbeschreiblich, das kann ich Ihnen nicht vermitteln - das müssen Sie einfach selber erleben!
Ob mit dem Rad oder per pedes, nach so einer Bergtour schmeckt sogar das Bier doppelt gut und die Hütten haben auch im Sommer ein hervorragendes Essen - samt Verdauungsschnaps.. Auch wenn ich mit den Schiern schneller im Tal bin, zu Fuß ist das Erlebnis ein intensiveres und mit dem Rad ein schmerzhafteres (Tip: bremsen auf nassen Wiesen ist keine gute Idee: Wiesen sollst du meiden, Wege sollst du suchen! ... oder so ähnlich)

 

April 2010


10. April - und wieder was Lustiges über unser Wetter.
Draußen haben wir strahlenden Sonnenschein und es schneit - gleichzeitig. Also wir bieten unseren Gästen die schönsten Seiten des Winters zugleich: Pulverschnee und Sonnenschein - beides frisch vom Himmel.

Generell ist es zur Zeit sehr abwechlungsreich in unserem Garten:
gestern lagen die Damen im Bikin im Liegestuhl am Pool ind der Sonne - Glasdach offen -
heute liegen die Damen im Anorak im Liegestuhl im Schnee-garten
- unterm geschlossenen (Plexi)Glasdach am Pool genügt weiterhin der Bikini - und braun wird man unter (plexi)Glas ja auch.

2. April Ostern in Zell,
Schifahren ist (zu) schön - da bleibt keine Zeit zum schreiben. Melde mich wieder, sobald der Schnee geschmolzen ist. Aber ein paar aktuelle Infos finden Sie auch in Facebook ... >

März 2010

..... ohne Worte ...
15. März. 2010: am Dienstag macht sich nochmals der Winter bemerkbar "Auf 500 Meter Seehöhe legt sich bis zu 30 Zentimeter Neuschnee an - auf den Bergen oberhalb von 1.500 Meter sind sogar 50 Zentimeter möglich", prognostizierte Claudia Riedl, Meteorologin an der ZAMG in Salzburg für Montag und Dienstag

Donnerstag: Im ganzen Land überwiegt der Sonnenschein, nur hohe Wolkenfelder ziehen über den Himmel und können den sonnigen Eindruck kaum trüben. Der Wind weht schwach bis mäßig aus variablen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus vier und plus drei Grad, tagsüber wird es mit Tageshöchsttemperaturen zwischen neun und 17 Grad frühlingshaft mild.

Freitag: Das sonnige und milde Wetter setzt sich fort. Abgesehen von hohen Wolkenfeldern zeigen sich kaum Wolken am Himmel. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. In der Früh liegen die Temperaturen zwischen minus zwei und plus drei Grad, am Nachmittag werden elf bis 18 Grad erreicht. (APA)

Das heißt: Pulverschnee und Sonnenschein ..... und Sie sind immer noch zu Hause ??
Wenn Sie Heizkosten, Verpflegung und ein bisschen "Herzgefühl" rechnen - ist es bei uns sicher günstiger, als bei Ihnen zu Hause. Nicht überlegen - KOMMEN >> ..mehr

Unser neu - (wieder) eröffnetes Restaurant hat voll eingeschlagen – leider, wie mir meine neue, jetzt etwas weitere Linie, verrät. (Aber nächste Woche mache ich dann wirklich ernst mit meiner Diät und werde sicher wieder abnehmen – ganz sicher !??)
Jedenfalls gibt es bei uns viel UND vor allem - GUT- zu essen. Wir haben nicht nur VIP – Gäste sonder für diese ein kulinarisches VIP Angebot. Im zweiten Fall steht VIP für Viel Inkludiert Pension, was das genau ist, finden Sie >>> bei den Konditionen

Sollte es Ihnen so gehen wie mir, ein paar Wohlfhlmomente zu viel auf den Hüften, - wobei man es Ihnen ja nicht ansieht, mir leider schon und vor allem spüre ich es beim Bergaufgehen - also wenn so ein paar Wohlfühlmomente wieder von den Hüfen sollen und das auf möglichst nette und (fast) schweißlose Art - dann freuen Sie sich auf den Mai. Ab dem Wonnemonat werder wir regelmäßig "Iss und Beweg Dich schlank mit Genuss und Freude" Tage anbieten. Gemeinsam sind solche Tage lustiger und - sicherlich - erfolgreicher.

 

Feber 2010

Brrrrrr - Zeit wird's - endlich ist die Kälte weg. War zwar wunderschön - so eiskalt klirrende Wintertage, alles weiß, der See dick gefroren, überall Eis und Schnee, am Dach, am Auto, auf der Autobahn, .....
aber .. na ja .. Sie wissen schon, viel schöner ist es, wenn es einem beim Schifahren nicht den Allerwertesten abfriert - trotz geheizter Sessellifte, einmal muss man ja aufstehen.

Po? - a pro po! Sind Sie schon Mal Porsche gefahren - oder würden Sie gerne Porsche fahren?
Ich kann das jetzt jeden Tag tun. Nicht weil ich mir vor lauter Reichtum einen gekauft hätte - Nein - die Schmitten hat einen und jeder darf damit (auf den Berg + wieder runter) fahren.
Zwar nicht selber, sondern nur als Beifahrer - genauer - als Gondelmitfahrer, aber immerhin in einem echten Porsche (zumindest einer Porsche-Design-Gondel, mit Porsche-Kraft und vor allem - Porsche-Kosten) .
Sie haben ja (hoffentlich) in einer der letzten Ausgaben gelesen (März 2009) >> Zell wurde (politisch) umgefärbt, von rot auf schwarz
(in Österreich heist das: von bürgerlich rot auf gut bürgerlich schwarz)
Und die alten Schmittengondeln waren rot, das geht jetzt natürlich nicht mehr,
- aber umfärben alleine ist zu wenig, also muss auch verbessert + erneuert werden.
d.h. neues Design, neuer Schwung - designt von Porsche, bezahlt von der Schmitten, genutzt durch uns >> das nenn ich gut bürgerlich.
Und das ohne Mehrpreis - alles inkludiert in der günstigsten Tages- oder Wochenkarte der gesamten Region (Region Zell-Kaprun :-))

Bei uns im Hotel gibt es auch was Neues - (nicht nur den Bar-Mann, unseren salzburger "Spanier", der ist ja schon seit Weihnachten da - seitdem hat sich die MadB der Damenwelt auch gehörig erhöht ....
(Sie wissen nicht, was MadB heißt - kennen Sie kein Funktionsdeutsch ? MadB = Meantime an der Bar, mittlere Verweilungsdauer am Barhocker)
- wir haben unser Angebot deutlich erweitert: Für den VIP-Gast bieten wir ein VIP Angebot,
VIP heißt bei und nicht nur Very Important Person - sonder vor allem Viel Inkludiert Pension
wir muten Ihnen nicht All Inclusive zu, also wir muten Ihnen nicht gewässerten Billigwein, fahles Bier, Kopfwehsprit und Tschoperlwasser zu- sondern inkludieren in unser Top-Angebot Champagner, edle Weine, 18 Jahre alten Whisky uva edle Tropfen, d.h. Qualität für echte Genießer, nicht Fusel bis zum abwinken, sondern Geschmack in vernüftigen Mengen - das VIP-Anbebot für VIP Gäste .... mehr dazu

 

Dezember

22.12
Jetzt ist es wirklich losgegangen. Wir haben Schnee, fast genug, sind seit einer Woche - fast ganz - voll und vor allem - wirklich gut drauf. Der Winter zeigt sich auch in seiner prächtigsten Form! >> Zell - Video schon gesehen?
Der gesamte Dezember war/ist gut gebucht und unsere - neues Halbpenisons Restaurant entwickelt sich prächtig. Unser neuer Küchenchef kommt ebenfalls wieder aus dem Süden - diesmal nicht aus dem südlichen Europa, sondern aus dem südlichen Österreich - aus Kärtnen. Das macht (manchmal) die Verständigung einfacher und unseren Menüplan bodenständiger, auch wenn wir nicht immer einer Meinung über die Bezeichung unserer Köstetlichkeiten seind, aber ob Topfen, Quark oder Käsesahne, schmecken tut es jedefalls hervorragend. Das haben bereits einige diätbewusste Gäste - auf sündhafte Weise - kennengelernt.

Unserer Einladung zu Menü-Patenschaft sind bisher nur internationale Gäste nachgekommen - als noch jede Menge Chance, mit bodenständigen Menüvorschlägen zu punkten! >>..mehr


Ab 3. Dezember geht es dann wirklich los mit dem Schifahren (natürlich auch mit dem Brettrutschen - vulgo Snowboarden)
Und das heuer besonders bequem. Nicht nur weil es neue popwärmende Sessellifte gibt, sondern weil Sie die Liftkarten direkt bei uns im Haus - an der Rezeption - kaufen können. Kein Anstellen mehr an den (kalten) Liftkassen und dann erfrohren in den Lift, sondern Liftkarte im warmen Hotel besorgen, rauf in der geheizten Gondel - und rein in die gemütliche Schihütte. Winterurlaub der relaxten Art.

Leihschi/Stöcke/Helme können Sie ab heuer auch direkt im Hotel - über Terminal - selber buchen.
> sollten Sie ihre Schuhgröße gut kennen, natürlich auch Schischuhe - ,
wenn nicht, sind 100m Fußweg zu Skipro nicht so weit - und dort können Sie dann auch probieren.
(Schiverleih - Online von zu Hause ist auch sehr einfach und vor allem GÜNSTIG für Gäste der Neuen Post!)

Schifahren müssen Sie aber immer noch selber - zumindest bis zur Ebenbergalm sollte Sie das unbedingt tun! Da gibt es heuer -
neben dem guten Essen und dem mürrischen (und besonders zu Wienern - unfreundlichen - ) Wirten (:-)),
was Besonderes zu sehen:
für Sportbegeisterte: Sie können, wenn Sie Glück haben, am Ebenberg Lindsey Vonn beim Trainieren zusehen;
für Ästheten, Sie können, wenn Sie Glück haben, Lindsey Vonn beim Spazierengehen treffen
Sie ist nicht nur eine der besten und erfolgreichsten Schifahrererinnen, sondern auch eine der hübschesten - und das sage ich, als überzeugter Österreicher!! (aber die Österreicherinnen trainieren ja auch nicht in Zell)


November

 

Wiedermal - wegen Umbau geschlossen. Diesmal ist es es das Restaurant. Eine paar "Löcher" (unnötige Türen) wurden geschlossen und dafür alte, Geheimgänge wieder geöffnet. Erlebnisumbau auf den Spuren unserer Vorbesitzer. Leichen haber noch keine gefiunden - leider auch keine Schätze.>>> ein paar Bilder

Ab 3. Dezember gehts dann los - jetzt bin ich dann ein richtiger Wirt (einer der wenigen in meiner Verwandtschaft, ich nehme an, von meinen etwas mehr als 100 Cousin und Cousinen, sind nicht viel mehr als 30 Wirte ...)
Also Sie sehen, der Apfel bleibt in der Nähe des Stammes - oder auch Back to the roots.

Jedenfalls kochen wir ab 3. Dezember - nur für unsere Hausgäste - kräftig, österreichisch, also sehr gut - auf. Damit Sie sich wie ZUHAUSE fühlen können, haben Sie die Möglicheit unser kulinarisches Angebot mit zu gestalten, mit einer:
Menü-Patenschaft
Eine der wichtigsten Aufgaben des Küchenchefs ist die Menüzusammenstellung. Wir fragen unsere Gäste – also Sie – was Sie gerne - bei uns - essen würden. Schreiben Sie Ihre Vorschläge und Rezepte direkt in unseren Internet-Menüseiten >> www.neuepost.at/wunschmenue, oder senden Sie per eMail an wunschmenue@neuepost.at, wie Ihr persönliches 4-Gang Wunschmenü aussieht.
Unser Küchenchef wird dann die Menüs auswählen, die er verwirklichen kann (schließlich muss er sie auch kochen). Die realisierten Menüs tragen dann Ihren Namen (oder die von Ihnen gewünschte Menü-Bezeichung) z.B.
- das Peter Swevofficiscz Menü - (unaussprechlich gut )
- das Ingrid Thalo "bleib Schlank"- Menü (schnell essen, sonst verwelkt es)

Unsere Gäste werden IHRE Menüs mit Hauben bewerten. Der Créateur (die "Créatrice") mit den meisten Hauben gewinnt einen „Schlemmer-Aufenthalt “ (oder auch eine Diät-Woche - je nach Bedarf) für 2 Personen im Hotel Neue Post. (Und bekommt vielleicht auch ein Angebot für den Chefkoch Posten)

 

Oktober


10.Oktober:
Wir sind anders!
Andere laden zur Eröffnung wichtige Gäste - wir werden hochrangig in die (kurze) Pause geschickt.
Wenn wir zwei Monate unser Hotel zusperren, schaut sogar unser Bundeskanzler mal kurz persönlich auf einen Kaffee vorbei, um sicher zu stellen, dass alles in Ordnung ist, ob unsere Umbaupläne gut vorbereitet sind und ob es uns mit seiner Politik gut geht.
Wir konnten ihn beruhigen, wir sperren am 3. Dezeber - neu poliert und herausgeputzt - wieder auf und freuen uns schon auf den Winter und auf viele, viele, viele Wintergäste.
Buchen Sie jetzt unser Hotel, in dem auch Bundeskanzler verkehren.
(Sollte irgendwer nicht wissen, wer der Herr am Foto ist, (hoffentlich nur Nicht-Österreicher) Werner Faymann, Öster. Bundeskanzler)

-------------------------

Haaaaalllloooo ist das wer?
Im September - wie immer schön und warm - hatten wir das Hotel heuer (fast) für uns alleine, jetzt wo wir aber bald sperren möchten, haben es auf einmal alle wieder eilig, doch noch zu uns zu kommen. Wir hätten sollen Anfang September zu-sperren oder es zumindest ankündigen sollen, das wäre sicher gut für die September - Auslastung gewesen. Vielleicht sollte man auch den Muslimen erklären, dass Ramadan besser im Februar zu feiern wäre, da sind die Tage (Fastenzeiten) kürzer und unser September Geschäft besser.

Aber wir sperren heuer wirklich (ab 10.10.) zu und erst wieder am 3. Dezember auf. Dazwischen machen wir aber nicht (alle) Urlaub - sondern (manche) renovieren unser Restaurant (jetzt wirklich "UNSER": heißt von uns geführt und von uns gekocht >> das ist eine positive Nachricht!!! - keine Drohung!) .

Auch sind wieder ein paar Zimmer/Teppiche/Fliesen/Bäder usw. zu verschöneren. Jedenfalls macht das Lärm und Lärm ist nicht gut für IHREN Urlaub und damit nicht gut für UNSER Geschäft - daher sperren und arbeiten wir, damit Sie dann einen - noch - schöneren Urlaub bei uns verbringen können.

Jedenfalls freuen wir uns schon darauf, Sie ab 3. Dezember wieder begrüßen zu dürfen.
Buchen können Sie natürlich - wie immer - immer! Der Verkauf macht nie Urlaub.

Sollten Sie Schifahrer oder Brettrutscher sein, dann haben wir heuer in Zell einen neuen Lift für Sie im Angebot. Einer der letzten sportlichen Schlepplifte - Ketting-Lift: steil, lang und mit eingebauter Kurve -, das ist der, auf der Rückseite der Schmitten,
musste aus Bequemlichkeitsgründen einem neunen Sessellift mit Popo-Wärmer und Sturm-Glas-Haube weichen. Der Unterhaltungswert für die: "Aus dem Schleplift fallen" -Zuseher ist nun geringer, der Komfort für die Liftfahrer dafür umso höher. Der neue Lift ersetzt auch den s.g. Gipfellift (3er-Sessel), ab jetzt können Sie nicht nur weiter runter der Schmitten den Buckel runterrutschen, Sie kommen auch wieder sehr angenehm - ganz - hinauf. . >>..mehr

 

September 2009

Tun Sie gerne Spazierengehen, Wandern, Klettern, Radfahren, oder manchen einfach gerne Bewegung in freier Natur?
Dann sind Sie ein/e "OutdoorerIn"!

Das haben Sie nicht gewusst?

Macht nichts, so ist es halt ab jetzt, trendig tituliert, Outdoor die neue Insportart - oder sogar als Breitbandtonikum für die Psyche bezeichnet. Mittlerweile gibt es auch schon Outdoorparks (Wiese, Berg und Wald ist zu wenig).
Na ja, wir in Zell haben ja schon lange unseren Nationalpark - jetzt ist es halt ein National-Outdoor-Park, zumindest solange sie ihn nicht über-dachen. Was, zumindest stellenweise, schon in Diskussion steht. Falls der Winter zu warm wird - Dach drüber und kühlen (wenn sie in Dubai Schihallen bauen, können wird das schon lange!)
oder der Sommer zu nass, dann werden halt die Alpen (stellenweise) überdacht.

Lachen Sie nicht - daran denkt man! Vielmehr dachte man, denn jetzt gibt es ja "outdoor" und das geht nicht mit Dach, sonst wäre es ja Indoor und das ist wiederum Out und nur Out ist jetzt In, alles verstanden!?

Jedenfalls haben wir uns voll auf die neue Trendsportart "Outdoor" eingestellt, keine Kosten waren uns zu hoch (wie üblich) um Ihnen eine hoch qualitative Outdoor Umgebung bieten zu können.
Direkt vor unserem Hotel, ohne einen Bus oder sonstiges Zubringermobil nutzen zu müssen, beginnt - absolut direkt vor unserem Haus - die nächste Super Outdoor-Sportanlage!
Direkt vorm Haupteingang, >> gleich rechts, fängt der gemäßigte, geschützte Outdoorbereich an, (für Outdoor - Anfänger)
flanieren in der Fußgängerzone, ein Bier unter freiem Himmel (FrühSCHoppen ),
oder bisschen in den Geschäften der Fußgängerzone "shoppen" (am Markt = Outdoor, im Outlet-Shop wäre es dann Indoor))
(so nebstbei: shoppen oder SCHoppen >> Durch sprachlichst kleinsten Unterschied, getrennt man ganze Welten sieht ..., E. Roth), beides eben recht beschaulich für den Anfang oder den Tagesausklang, so richtig für (Seelen)Wellness geeignet; (Out und In in einem)

>> während vom Haupteingang links, das (fast) extreme Outdoor Sportgebiet beginnt: z.B. die Schmitten, Sommer wie Winter 2000m hoch; -angeblich - , aber im Sommer rauf (mit der Seilbahn) und dann zu Fuß runter (outdoor) sind viel mehr 2000m als im Winter mit den Schiern die gleiche Strecke abwärts, was wiederum zeigt, auch outdoor ist relativ.

"Bei den abgefragten Outdoor-Aktivitäten zeigte sich, dass sich die Freunde frischer Luft am sichersten zu Fuß fühlen, " Zitat aus einem Pressetext der pressetext Austria. Na ich würde sagen, das hängt von der Uhrzeit und von der Menge Jagatee & Co(Winter) oder Radler &Co (die flüssige Version) im Sommer, ab.
Zu Fuß den Berg hinunter soll sicher sein, bei wem hat der Schifahren gelernt?

Aber in jedem Fall gilt: Ob "Outdoor", Walken, Wandern, Spazierengehen oder Wellnes "am Busen der Natur", nirgends kann man das so schön er- bzw. ausleben, als wie bei uns in Zell am See.

 

 

Juli / August 2009


Schweinegrippe - das Thema des Jahres. Bei uns gibt es zwar so gut wie keine Fälle, und keinen einzigen "schweren" Fall, die "erkrankten" Österreicher bekamen meist nicht einmal Fieber, (da zeigt ja mein Heuschnupfen noch mehr Wirkung) - aber das hindert uns - und schon gar nicht andere - nicht auch darüber in Panik zu geraten. Nach dem Motto: "Ich glaub zwar nicht, dass es gefährlich ist, aber sicherheitshalber fürchte ich mich einmal ein bisschen". Wie oft im Leben hat man schon die Chance an einer Pandemie teilzunehmen. Ich weiß zwar nicht, was es ist, wenn aber so viele mitmachen, muss es schon was Tolles sein. Und man kann ja auch gut davon profitieren - oder haben Sie noch keine Aktien von Roche?

Eines der sichersten Mittel gegen (die) Grippe: "Hände waschen, Immunabwehr stärken durch gesundes Essen + Bewegung" >>mehr. Also das kann man in Zell sicher besser als anderswo. Schließlich sind wir nicht umsonst ein "Luft-Kurort", mit klinisch reiner Luft, von unserer Wasserqualität gar nicht zu reden.
"In Zell today - keeps the doctor away!" :-)) ...... ich weiß...., musste aber sein!

Tun Sie prophylaktisch was gegen die Grippe, kommen Sie zu uns und stärken Sie Ihr Immunsystem.
- gute - saubere - gesunde Luft, angenehme Umgebung,
- nette Menschen ( = gut für die Psyche -- 'Mens sana in corpore sano', oder so ähnlich),
- Bewegungsmöglichkeit für alle Geschmäcker, aktiv oder passiv
- gesundes Essen (und Trinken) - und und und;

- und natürlich auch - heuer so günstig wie nie!!
Das sollten Sie sich wert sein!

 

Trotzdem: für kritische und vorsichtige Mitmenschen (Vorsicht hat noch niemand geschadet) - hier ein paar Links zu dem Thema
- und sollten Sie Grippesymtome verspüren - gehen Sie zum Arzt!

Bundeministerium für Gesundheit
Gesund.at
Gesund Leben
Netdoktor

Juni 2009

Heureka - das Wasser ist wieder da. (Wenn Sie nicht wissen um was es geht - dann haben Sie den Mai nicht gelesen - wo waren Sie den die letzten Wochen? Also zuerst unten anfangen, und sich dann - stufenweise - nach oben lesen)
Also nochmals: Heureka - das Wasser ist wieder da. Es war - natürlich - die Technik, diesmal nicht der Computer, sondern ein elektronisches Ventil, das nicht - automatisch - geschlossen hat, und daher ist das Wasser auf Urlaub gegangen. Dafür kenne ich jetzt den cp-Wert des Wassers (0,00116 = spezifische Wärmekapazität in kWh/kg/°C) und auch das Kleingedruckte im Versicherungsvertrag, der Folge-Folge(sic!)schäden ausschließt.
Gewitter + Blitzeinschlag = FI schaltet aus, damit ist die Pumpe nicht kaputt gegangen (die wäre versichert), damit ist auch das Ventil (das schließen hätte müssen) nicht kaputt gegangen (das wäre versichert), dadurch ist das teuer gewärmte Wasser (150m³) in den Kanal geflossen, dadurch mussten wir 150m€ Wasser (€ 600,-) um ca 23 Grad erwärmen (Kaltwasser, März = 5 Grad, Badetemperatur 28 Grad = €800,-) in den Pool einfließen lassen = Summe € 1.400,- = NICHT versichert, weil Folge-Folge-Schaden durch (Zufall) und diese/r nicht versichert ist.

Im "Ausgleich" ist unsere Wasserfall-Bachbett wieder einmal - in der Schließzeit - das Opfer eines "Steinanschlages" geworden - und diese Platte ist versichert! Was den Vandalen daran gefällt, bei uns was kaputt zu machen??
Nachdem das nicht der erste Akt der Sinnlosigkeit war, haben wir (neben einer verstärkten Glasplatte) auch Videocameras und Bewegungsmelder installiert. Die Einstellungen sind eher großzügig, jetzt kenne ich bald das gesamte Nachtleben unserer Umgebung - das wird natürlich - schon alleine aus datenrechtlichen Gründen und weil auch unsere Festplatte explodieren würde - neu justiert.

 

Mai 2009

Das kommt davon! Zuerst (im März) wollten (fast) keine Gäste kommen, da freut es dann die Mitarbeiter auch nicht mehr so richtig, alle bemühen sich - und das Haus bleibt (halb) leer. Da denkt man dann selber an Urlaub, an Saisonschluss und ans zusperren. Nach Einblick in die Mai- Buchungsliste (im März) - wird beschlossen, im Mai wird zugesperrt (der - neue - Pool gehört saniert, das Restaurant (Neuübernahme durch uns selber) hergerichtet, und lbnl - auch Hotelmitarbeiter müssen mal Uralub machen - obwohl sie im schönsten Urlaubsort um im schönsten Haus sind), ergo 4. Mai: zusperren - bis 24 Mai. Zumindest die Rezeption und Etage sind geschlossen, die Hausmeister - samt mir - genießen das leere Haus, da kann man so richtig Bohren, Hämmern, Sägen usw usw, durch die Großbaustelle 2007 sind wir auf den Geschmack gekommen. Also am 4. Mai ist zu. Vom 1. Mai - 3. Mai habe wir dann fast so viel Umsatz gemacht wie in den ersten beiden esten Märzwochen - aber was soll's - am 4. Mai ist zu. Was passiert am Nachmittag am vierten Mai, außer mir und den Hausmeistern niemand mehr im Haus? Drei (kleine) Busse parken vor der Türe und wollen die Neue Post bewohnen, gebucht haben die Araber zwar nicht - aber sie waren voriges Jahre schon da und die Neue Post ist ja immer offen!

Angeblich hat ja Wasser eine Seele, kürzlich hat mir so ein Esoterik -Guru erzählt, dass Eiskristalle viele schöner werden, wenn man nett zu dem Wasser spricht (?!), wenn man böse Worte (wie z.B. TSH, Steuerzahlen oder Adolf Hiitler (sic!) ) zum Wasser sagt (während es gerade friert), werden das ganz kauptte, unschöne Kristalle, wenn man liebe und nette Worte (sein Beispiel war "Mutter Theresa") zum Wasser sagt, dann freut es sich, ist weich und elastisch und kristalisiert zu wundserschönen Eiskristallen (Schnee). Diese Aussage stammt von einem erwachsenen Mann, der sonst einen recht vernünftigen Eindruck machte. Aber was soll's - man muss nur daran glauben. Schaden kann es ja nicht, wenn man zum Wasser so nett wie zu seinem Auto ist, und wenn man dann, mit so einem wortliebkosten Wasser sen Auto wäscht, muss das schön sein.
Jedenfalls unser Wasser - unser Poolwasser - hat eindeutig eine Seele. Wir haben am 4. Mai das Hotel zu gesperrt und am 5. Mai waren die Pools leer !!??! - Das Wasser (ca 150 m³) ist auf Urlaub geflossen - ungefragt! 150m³ - 30 Grad warmes Wasser, das entspricht so an die € 700,-, schöne Urlaubsabfindung.

 

April 2009
Zwei Dinge sind in diesem Winter so sicher wie Tod und Finanzamt: Krise und Neuschnee. Und jetzt weiß ich auch warum! Wir haben - heuer - unsere Winter-Umsatzziele noch nicht erreicht - "wegen der Krise" - daher hört der Winter so lange nicht auf, bis wir die Winter-Umsatzziele dann doch noch erreichen werden und dann ist der Winter (und auch die Krise) zu Ende.

Damit das schneller geht, haben wir heuer beschlossen, statt Ostern (touristisch nur mit Festspielen interessant -- wir spielen zwar fest - allerdings sind das noch immer keine Festspiele) feieren wir nochmals Weihnachten+Sylvester, am Palmsontag (5.April) ist also Weihnachten und am statt Ostersonntag dann Sylvester. Warum ist leicht erklärt:

  • Schnee haben wir wie an einem (guten) Winteranfang,
  • die Weihnachs/Sylvesterwochen sind mit Abstand die (touristisch) besten Wochen im Jahr
    - und die brauchen wir dringend (KRISE);
  • alle freuen sich darauf:
  • die Firmen machen zu Weihnachten typischerweise Werksferien, bauen also ihre Überkapazitäten ab, ohne dafür staatlich subventionierte Kurzarbeit einführen zu müssen; (Ersparnis)
  • nach Sylvester kommen die Weisen aus den Morgenland und bringen Weihrauch, Myrrhe und Gold
    (Gold (en Visa) ist gut, statt Weihrauch und Myrrhe könnte es ja ein bißchen Öl sein), Hauptsache die Weisen Araber aus dem Morgenland kommen früh und zahlreich, die beseitigen jede (Finanaz)Krise
  • wenn dann die Weisen aus dem Morgenland kommen, dann treffen Sie bei uns ihre israelischen Nachbarn (da sind heuer viele bei uns) - und - bekanntlich - im Urlaub in Östereich steitet niemand miteinander (das haben schon Kennedy und Chruschtschow 1961 beim Wiener Heurigen bewiesen) das heißt - die Leute kommen (beim Jagatee) zusammen und finden dabei sicher Lösungen für alles. Jeder der einmal beim ApreSki war, weiß das! - also lösen die Nahost-Krise

Ergo - mit ein bißchen Ideen sind Krise überwunden, Nahostproblem gelöst und alle sind glücklich (Hoteliers) und zufrieden (Gäste). Das bringen unsere Politiker sowieso nie zusammen - die warten immer auf die neuesten Umfrageergebnisse (und Zeitungsbefehle aus Bild und Krone), damit sie wissen, was siebei der nächste Wahl verspechen müssen um wieder gewählt zu werden, damit sie dann die nächsten Umfragen in Auftrag geben können, usw

PS: Das ist eine Aktennotiz für meine Enkel,
2009 - das waren noch Winter! Im April, 3m Schnee auf der Schmitten, der See noch dick und fest zugfrohren, am Kitz holt man sich Frostbeulen und Sonnenbrand am selben Tag, nachts Minusgrade, der Osterhase versteckt seine Eier im Schnee ....
damals - in der guten alten Zeit - waren halt die Winter noch Winter und die Männer noch Männer, zumindest im Pinzgau.


März 2009

Ohne Worte:

Schneehöhe Schmitten 2000m (Neuschnee) 310 cm (20 cm)
Schneehöhe Schmitten 750m (Neuschnee) 55 cm (10 cm)
Letzter Schneefall Donnerstag, 26. März 2009

 

Man soll ja nicht (nur) übers Wetter reden, manchmal muss man es aber. Haben Sie schon so viel Schnee gesehen? Ich meine bei uns. Und es hört auch gar nicht mehr auf. Das sind die Tage, von denen wir dann unseren Enkel erzählen werden: früher, in der guten alten Zeit, da hat es noch gescheit, von Oktober – April

(Irgend wer – der noch viiiiel älter ist, als ich es bin, hat mir das auch mal erzählt, .... früher ist ja noch viiiel mehr Schnee gelegen und es viiiiel kälter.) Aber immerhin, wir haben Mitte März und Schnee wie im .... Das beeindruckt so gar einen Schneehasen.

Habe ich schon mal erzählt (wenn Sie von unten nach oben lesen - also der richtigen Chronologie nach – werden Sie es vielleicht erwähnt finden), dass immer dann, wenn die Bedingungen die besten sind, also herrliches Wetter und (im Winter) viel Schnee, dann haben wir wenig Gäste. Also wir haben wieder Mal herrliche Bedingungen.

Deswegen werden wir auch eine Schisafari unternehmen, mit den liebsten Gästen des Hauses. Nächstes Monat erzähle ich dann wie es war.

Sollte Sie vielleicht mitmachen wollen, d.h. wenn Sie zu unseren lieben Gästen gehören oder gehören möchten – einfach anrufen oder ein Email schicken, das Angebot kommt frei Haus
Safariausrüstung nicht notwendig, aber Schifahren sollten Sie können!

Wir haben übrigens einen neune Bürgermeister - Hermann Kaufmann. Nicht, dass dies normalerweise so besonders erwähnenswert ist - aber in unserem Fall schon. Erstens ist es ein besonders sympathischer neuer Bürgermeister und zweitens hat er die Wahl in beeindruckender Manier gewonnen – so richtig lawinenartig. Wir hatten ja heuer andauernd Lawinenstufe 4+ und 5, das haben die seit ewig die Stadt regierenden „Roten“ nicht bedacht und einen (Ex) Gendarmen für sie an die Wahlfront geschickt. Zuerst straft er jahrelang alle Zeller ab, wegen diverse (Verkehrs)Delikte und so, dann baut er (als Verkehrstadtrat) eine Schikane nach der anderen, setzt wilde Einbahnenregeln durch, gilt nicht gerade als Tourismusfreund und glaubt, dass er damit zum Bürgermeister geeignet ist. Das ging kräftig ins Auge – ein politische Le(e)hspiel. Jetzt ist also die Stadt (tief) Schwarz, was für die Zukunft ja hoffentlich das Gegenteil bedeutet, obwohl - so schlecht war die Vergangenheit auch nicht, aber lasst uns hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, vielleicht wird aus unserem neuen Volksheim doch noch ein Kongresszentrum.


Feber 2009

Irgendwie bin ich in ein Zeitloch – oder nach Hawking: in ein Wurmloch - gefallen
Gestern war doch noch Staatsfeiertag, 26 Oktober in Ö, heute ist der 19. Feber – und was war dazwischen ?
Wo ist heuer Weihnachten geblieben – wann war Sylvester ???
Ach ja – ich erinnere mich --- dunkel : Krise – DAS überlagert natürlich alles.

Bankenkrise – Finanzierungskrise, ich merke es, unsere Zinsbelastung ist massiv gesunken, so wie der
Benzinpreis, kein Wunder, dass die Banken Krise haben, statt viel Zinsen wollen sie jetzt viel Papier (wie geht es uns, wie wird es uns gehen – wer wird gehen wenn niemand kommt usw) auf gut wienerisch – „da krieg’st die Krise„

Krise– im Nov wollten die Agenturen Hotel-Sonderrabatte, weil die Ölpreise so hoch sind, die Flüge unserer potentiellen Gäste so teuer sind, dass die Veranstalter nichts mehr verdienen, weil die Flugkosten ja alle Spannen auffressen (unsere Energiepreise fürs Heizen können wir ja aus den Rücklagen zahlen.) Weil ohne Touristen ........
Nachdem jetzt die Erdölpreise so nieder wie schon lange nicht sind, sollen wir Sonder-Rabatte geben, weil jetzt können die Gäste, die ja oft aus Ländern kommen, die vom Erdölgeschäft leben (Norwegen England, Holland z.B.) nicht kommen, weil sie nicht mehr so gut verdienen und nun sparen müssen.

Als ich mit diesem Argument meinen Mai-Billig-Urlaub, irgendwo im Warmen buchen wollte, haben mir die RBs erklärt, dass Urlaubsreisen für uns Europäer teuer geworden sind, weil der Dollar (Obama-Hype) so angezogen hat – und daher die Flüge so teurer geworden sind und die Destinationen in Dollar rechnen und der Euro gegen den Dollar ........

Ergo – es gibt immer einen Grund Sonderrabatte zu geben – aber selten einen, einen zu bekommen.

War ja klar, dass bei solchen Krisenstimmung – und viel zu wenig Sonderrabatte - unsere Auslastung letzte Woche nicht berauschend war, hätte man ja vorher wissen können!
Nur warum war die Woche davor Bumm-Voll und warum ist es jetzt Bumm-Voll?

Dass wir Traum-Bedingungen haben, jede Menge Schnee – glitzernden Pulverschnee und viiiiiel Sonne , brauche ich nicht extra zu erwähnen, weil - es ist auch Saukalt- und das ist man seit der Klimaerwärmung nicht mehr gewohnt und wird vor allem nicht erwartet, also klar, dass nächste Woche ..... hätte man (in zwei Wochen) ja vorher wissen können.
Berater haben immer die Lösung der Probleme des Vorjahres. Prognosen sind schwer, besonders wenn sie die Zukunft betreffen

Kennen Sie unser neues Führungsteam schon? Sollten sie aber – also kommen Sie zu uns und sehen sich das an, Sie werden begeistert sein!

Wenn Sie kommen, dann fragen Sie nach mir, ich bin zwar nur mehr selten in Zell, Hausmeister werden momentan nicht gebraucht und in meinem Zweitjob habe ich viel zu tun- siehe oben: Krise = Business-Pläne = Meetings = sehr viel Excel und Papierschwärzung .... , aber ich würde gerne mit Ihnen Schifahren gehen, das ist dann "aktive Gästebetreuung" - und so darf ich – vielleicht - auch wieder mal auf den Berg.

 


Oktober 2008

16. 10 Das Sauwetter ist wieder einer stabilen herbstlichen Schönwetterphase gewichen. Dementsprechend matt ist wieder die Buchungslage, der aufmerksame Leser weiß warum.
Momentan haben wir halt mehr leere, als belegte Betten, dafür ist der „Belag“ (Betten sind belegt – wir haben eine gute Belegung - aber handelt es sich darum gleich um Belag? Aber „begästet“ sind unserer Betten nun auch wiederum nicht) --- jedenfalls handelt es sich bei dem "Inhalt" unserer „Gästebetten“ um recht lustige und muntere Bar-Gäste. Das wird meiner Gicht wieder Freude machen. Eigentlich könnte ich ja jetzt so richtig viel Sport machen und mich auf die Wintersaison vorbereiten, wäre da nicht unserer – neue – teure – ausfallsichere EDV. Wenn man alles mehrfach hat, dann glaubt man, dass zumindestes irgend eines der teuren Dingern funktionieren wird. Dieser Massenauflauf in der EDV nennt sich Raid 5, aber auch da gibt es – wie ich jetzt weiß – Master und Slave, also Regierung und arbeitendes Volk, und wenn also wer aus dem Volk streikt, weiß die Regierung nicht weiter und das System steht. Keine Beschreibung unserer aktuellen, politischen Situation, sondern unsers EDV- Systems letzten Donnerstag. Also ab in die Kammer, statt rauf auf den Berg.


3.10: Na endlich - es schneit! Wir verzeichnen heuer den ersten nennenswerten Schneefall in unserem Garten, am Freitag den 3. Oktober.
Nach einem eher matten September (das Wetter war so schön, da kommen nur wenige Touristen zu uns - das habe ich in meiner nun bereits 10(!) jährigen Hotelier-Erfahrung gelernt), sind wir jetzt mit Sauwetter bedient - dafür (fast) voll - Selavie - und wird im Oktober nicht aufhören (die gute Buchungslage! - das Sauwetter hoffentlich schon.

 

 

September 2008

Was der August nicht geschafft hat - Hitzerekorde - schafft der September bereits in den ersten Tagen ganz locker. Meiner Meinung nach, ist der September sowieso der beste Monat, Zell von der schönsten (Sommer) Seite zu genießen. Nicht mehr ganz so heiß, dafür stabiles Sommer-Berg-Bade-Wander-Ausflugswetter, nicht mehr so voll, dafür überall besonders freundliche Gastgeber, nicht mehr so lange Tageslicht - dafür Licht und Farbspiele der Natur, dass es prachtvoller nicht vorstellbar ist. Gut geeigent für den neuen In-Sport: "Walking", vulgo "Wandern", wiederentdeckt als (extrem) Gut für Körper und besonders für die Seele. Ob "pur" oder mit "nordic walking" Steck'n (für weiche/und oder / lädierte Knie und für muskulöse Oberarme) - einfach die Natur pur einwirken lassen - stolz auf die ersten 100(0) Höhenmeter - das wirkt!

 

August 2008

Ein August, der einmal nicht alle Temperaturrekorde brach, dafür aber - bei uns wiedermal - Nächtigungs- und Umsatzrekorde. Es ist ja auch zu schön. War es im Juni die Fussball-EM so ist es im Augist die Olympia, die je nach Herkunftsland unserer Gäste, für Jubelstimmung - oder für lange Gesichter sorgt.

Zur Jahreszeit(!) und zum neuen Gesundheitsbewusstsein passend, haben wir unser Bar Angebot um mehr als 20 Teesorten erweitert. Ab sofort können sie an unserer Hotelbar das Angebot von Althaus-Tee genießen. Die Auswahl reicht von den Klassikern wie „English Breakfast St. Andrews“ bis zu den aromatisierten Teesorten wie z.B. der „Mountain Herbs“ und der „Fleur du Monde,. die zu den Ungewöhnlichsten und unserer Meinung nach Besten gehören, was aromatisierte Tees bieten können.

 

Juli 2008

Wiedermal hoher Besuch in der neuen Post. Der Herr "I am from Austria" - "I steh in da Hitz mit de neien Sandale.." Reinhard Fendrich gab sich und uns die Ehre, Im Rahmen eines Auftrittes im F.Porsche Concress Center wohnte er bei uns - zwar nur kurze 48 Stunden - aber dafür besonders nette.

Unser Wasserfall zieht nicht nur Blicke magisch an - sondern auch "Felsen" werfende Kinder. Das hält leider nicht einmal die massivste Glasplatte aus. Was selbst grobe Bauarbeiterfüße nicht zustande brachten, ist für Kinder kein Problem gewesen. Der erste "Wassereinbruch" ist zu verzeichnen.

 

Juni 2008

Na Endlich - der Garten wird bzw. wurde fertig gestellt. Nachdem ein Gärtner einfach nicht mehr im Budget unterzubringen war - haben wir den Garten in Eigenregie (mit massiver familiäre Hilfe- und mit universitärer Beratung) gestaltet. Ist mindestens so schön geworden, wie vom Profi – und es steckt mehr Herzblut (und blutige Finger aus aufgesprungenen Blasen) drinnen.
Der Alpenbach – aus felsiger Quell – rauscht beeindruckend im tiefen Fall in den Abgrund unserer Aquarena, gut zu beobachten vom Brücklein am Rain.
Unser Hotel-Garten, ein Ort der Erholung und sinnlichen Beglückung - ein Juwel mehr – in unserem – an optischen Juwelen reichen Hotel.


Mai 2008

Die Sonne brennt vom Himmel, die Gräser blühen, die (Heuschnupfen-Nasen) tropfen, die Golfbälle samt Rasenstücke, fliegen, die Baumaschinen lärmen - es ist Frühling in Zell. Nach dem harten Winter (jeder Winter ist hart, der mehr Umsatz = mehr Arbeit als das Vorjahr brachte) nehmen wir unseren (durch Gäste) unterbrochenen Umbau wieder auf. Diesmal geht’s aber NUR um Schönheit. Es wird gestrichen, verputzt und bemalt, die letzten, alten Fenster werden durch neue, schall- und wärme/kälte-dichte Internorm-Fenster ersetzt. Damit strahlt das Haus dann nicht mehr nur von Innen - sonder auch außen in neuem Glanz - und das buchstäblich - wir verwenden für die Beschriftung einen (Selbst)-Glanzlack und haben auch eine neue Außenbeleuchtung.

Frühling ist fast überall - nicht so am Kitzsteinhorn, dort sind herrrrrrrliche Pulver-Schnee-Bedingungen und auch Firnhänge (je nach Hanglage und Tageszeit). Heuer kann ich mit dem Schifahren gar nicht aufhören, oft war ich ja nicht - dafür eben lang - wenn wir schon die Möglichkeit haben - kann man sie ja auch nutzen. Gelegenheit macht Liebe. Zumindest bis in den Juni hinein wird es noch super gehen - dann beginnt sowieso die Windsurf-Saison.

Heuer habe ich ja Großes vor - endlich erwachsen geworden (= 50), möchte ich hoch hinaus, auf den höchsten Punkt Österreichs - auf den Großglockner.
Trainieren tue ich ja schon fleißig, ein ordentliches Höhentraining ist Voraussetzung für so einen Gipfelsieg, ich trinke meine Biere nur mehr im Stehen und womöglich auf 2500 m Seehöhe. (zumindest im Mai - solange die Kitz-Bahn noch offen hat). Im Juni geht’s los, sicherheitshalber mit Schiern, da komme ich zumindest sicher wieder herunter. Ich werde das zur Zeit der Fußball-EM machen – da bin ich sicher alleine am großen Berg.

Sollten Sie Winter + Sommerurlaub aus Budgetgründen zusammenlegen wollen, dann sollten Sie jetzt zu uns kommen, Winterfeeling am Kitz, Frühlingstemperaturen im Ort, Sommertemperaturen am Golfplatz, Herbstemperaturen im See, Karibikfeeling in unserem plexiglasüberdachten Pool (wenn’s zu ist – das ist ein echter Hit, mit einem Cocktail im Wasser liegend, bei ca 45 Grad sich bräunen und braten lassen - unser Plexiglasdach lässt die bräunenden UV-Stahlen durch!) und das zu sehr kommoden Preisen (kommod = wienerisch für Schnäppchen). An der (neuen) Bar müssen Sie sich zur Zeit auch nicht drängen, da hat man/frau mehr Muße für den Flirt.

Für Orts-Unkundige und Orts-Interessierte haben wir jetzt einen richtigen Guide. „Führer“ passt eher nicht, er ist aber ein richtiger „Local“ – Rauschebart, Lederhose, Dickbauch und ein (pinzgauer) Mundwerk, dass dagegen ich schmähstad bin – und das in fünf Sprachen. Er führt Sie (fast) überall hin und weiß über alles und alle bescheid – ein echtes Zusatzerlebnis zu den Natur- und Kulturerlebnissen.

Was wir noch haben, ist neben einem traumhaft schönen – neuen – großen – Massagebereich, einen traumhaft guten (Heil)Masseur. (Heil - schon wieder ein Unwort, deswegen verwendet er gerne Healing); ob er auch traumhaft schön ist, (so wie alle Männer) überlasse ich den Damen zu beurteilen; traumhaft gut ist er jedenfalls, das sagen zumindest die unzähligen massierten. Heilen kann er bewiesenermaßen, das sagt meine Gichtzehe.


 

April 2008

Hoher Besuch im Hotel und in Zell am See;
In unserem erneuerten, fast fertigen Hotel gebens sich die Prominenz aus Sport und Kultur praktisch die Klinken in die Hand. Waren es im Dezember Formel 1Weltmeister, im März unsere erfolgreichen Segler (Tornado - Doppelolympiasieger), so sind es jetzt - zum WorldSkiTest - die absolute TOP-Größen des schönsten Sports der Welt - des Schifahrens: Marc Girardelli und Franz Klammer, die uns die Ehre erweisen. Die Sportprominenz wurde von Schönheit und Kunst begleitet: Naddel + Kurt Elsasser, Nik P, Gilbert Soukopf, Helmut Werner, Marco Ventre, Uwe Busse uvm: da gab es Blitzlichtgewitter und ein Gerangel um die besten Pätze in unserer Lobby.

Ein - sehr kalte - Fashionshow auf der Schmitten - eine heißere Party am Berg und - später - im Tal, stellten die heurige Aprilüberraschung da. Die Kälte war leider kein Scherz, der Winter meldetet sich brutal mit Frost und viel Neuschnee zurück. Perfekte Bedingungen für den 'World Skitest' Die Skimodelle der Wintersaison 2008/2009 werden schon jetzt in Zell am See-Kaprun getestet. Franz Klammer macht's möglich! Österreichs Skilegende und sein Team vom sind vom 1. bis 4. April zu Gast bei uns und auf der Schmitten.

Getestet werden die Bretter von Österreichs besten Wintersportlern und von Prominenten aus den Bereichen Musik und Unterhaltung. Zur Jury gehören neben den aktuellen Topfahrern Marlies Schild, Nicole Hosp, Rainer Schönfelder und Reinfried Herbst auch die ehemaligen Größen Marc Girardelli, Fritz Strobl und Thomas Sykora. Komplettiert wird das Aufgebot von Komponist und Echogewinner Nik P., Nadja 'Naddel' Abd el Farrag, Kurt Elsasser und Sänger Uwe Busse uvm.


März 2008


Hoher Besuch im Hotel
Gestern war Hans-Peter Steinacher bei uns. Er wurde von unserem Heilmasseur Markus Ginner massiert.

Hans-Peter Steinacher ist ein österreichischer Top-Segler. Zusammen mit Roman Hagara wurde er 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney und 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen Olympiasieger im Tornadosegelnm - der schnellsten Segelbootsklasse. Sie sind das erste Team, das in dieser Dispziplin zweimal in Folge den Sieg errang.

Hans-Peter wurde am 9.9.1968 in Zell am See geboren. Der Doppelolympiasieger ist außerdem Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Zell am See.
Hagara/Steinacher starten für den Yachtclub Zell am See.
Ihr Ziel, den Olympiasieg auch 2008 in Peking zu verteidigen, untermauerten die beiden im August 2007 mit dem Sieg in der Vorolympischen Regatta in Qingdao.

Erfolge Hans-Peter Steinacher
* Olympiasiger 2000 Sydney und 2004 Athen
* Weltmeister 1999
* Europameister 1997, 2000, 2001, 2006
* 2. Platz WM 2000, 2001
* 2. Platz EM 2003, 2005
* 3. Platz WM 2006


Jänner 2008

Der große Bau hat ein Ende gefunden - die Nachwehen noch nicht. Es ist noch (lange) nicht alles fertig (es ist auch noch nicht alles bezahlt!) - teilweise wird noch gemalt und geschraubt und Leitungen verlegt - teilweise wird auch (schon wieder) renoviert - ABER es ist wunderschön geworden,
allen gefällte es (sagen sie zumindest) - und was noch wichtiger ist - alle fühlen sich wohl in den neunen Räumlichkeiten. Zitat: "Man fühlt sich so - wie wenn es immer schon so schön gewesen wäre. Es passt fugenlos zum Ambiente des gesamten Hauses"
So war es auch geplant - so ist es geworden!

Der (ehemalige) Schiraum ist zum Bernsteinzimmer umgebaut worden. Nicht dass das jetzige Fluchtstiegenhaus (Ex-Schiraum) mit Bernstein ausgelegt wurde - es hat nur genau so viel gekostet. Andere kaufen sich einen Porsche - wir bauen ein Stiegenhaus. Unser Haus ist aber jetzt besonders (Brand)sicher: Videokameras, alle 3 m ein Brandmelder, Feuerschutzwände - so dick wie Fort Knocks und mehr Brandabschnitte als andere Hotels Zimmer haben - die "Sachverständigen" toben sich aus und gehen absolut auf Nummer sicher - die Banken und die Baufirmen freut's - hoffentlich bring's auch was.

Jetzt haben wir also um 3800m³ mehr verbauten Raum (und um 2 Mill € weniger Bares)- und von den neunen Räumen ist bereits ein Großteil mit unverzichtbarem Gerümpel angefüllt. Wo war das vorher?


Oktober 07
Keine Zeit für lange Worte - siehe .....
     
 

September 07

18.9. Zimmer 103 hat keinen Fußboden mehr - da kann man vom Klo direkt in den (ehamaligen) Schiraum steigen. Das wird die Fluchtstiege (bei Feuer - nicht für nichtzahlende Gäste!!) Dafür mussten wir die dicke Mauer vom Stiegenaufgang durchbrechen. Das war nicht eine dicke Mauer - sondern drei Mauern - jeweil eine aus einer anderen Bauepoche - alle verschieden verputzt - und aus unterschiedlichen Materialien. Granitfelsen, gebrannte Ziegeln, Betonsteine - richtig archäologische Arbeit machen wir - nur halt mit der Hilti - nicht mit Pickel und Pinsel. Unsere "domus magistris" (vulog Hausmeister, auch technische Direktoren - je nach Arbeitsumfang und/oder Einsatzgebiet) leisten ganze und stundenlange Sicherungsarbeit. (drehen Wasserhähne ab, schliesen stromführende Leitungen ab, retten Möbel und Einrichtungsgegenstände aus den Gängen in die Zimmer.)

17.9 Heute hatten wir den ersten Springbrunnen - leider nur Wasser - kein Öl. Hat aber recht ordenlich gespritzt - und das Wasser ist schnell 10 cm hoch in der Aquarena (oder dort - wo sie einmal war) gestanden. Der Bagger hat eine versteckte Wasserleitung gefunden.
Erinnert mich an meine ersten Tage als Hotelier - das stand die Aquarena auch unter Wasser - allerdings war sie da nicht so voll geräumt.

13.9 Unsere Fundamente schauen teilweise wirklich aus, wie aus dem ersten Jahrtausend - einfach ein paar größere Steine übereinander geschichtet. Was an der einen Stelle zu viel ist (Beton unter der Halle ) ist auf der anderen Seite viel zu wenig (Beton unter den Restaurantfundamenten) Das Haus selber ist teilweise auch noch aus Felsbrocken gebaut (Stiegenhaus über der Halle - schaut toll aus - Stemmen muss wer anderer - der findet es nicht so toll. Granit ist härter als Stahlbeton.

12.9. Der Weg ist gefunden - wir brauchen zwar einen anderen Aufzug - aber auch das lässt sich machen (d.h. auch das kann man - um viel Geld - bestellen)

11.9. - fast wie gedacht - unter unserer Halle liegt ein kleinerer Betonbrocken - so um die geschätzen 200t. Der direkte Weg zum Aufzug ist also versperrt - buddeln wir halt aus der anderen Richtung. Leider muss nun auch noch das Kaminstüberl daran glauben - aber wo ein Wille ist (und ein paar Euros) dort graben wir auch einen Weg.

10.9. jetzt verstehe ich, warum die Baufirma gemeint hat - unser Grund ist klein. Da ist wirklich jeder Zentimeter mit irgend einer Baumaschine verplant. Hätte ich diesen Bau-Umfang mit dem Schmutz/Lärm/Staub/ Stress Chaos vorausgeahnt - ich hätte niemals .......
Aber ganz Zell höhrt, sieht und staunt - WIR BAUEN GANZ GROSS AUF.

 

9.9.Heissa - lang geplant - jetzt gehts los.
Bis zum 15 Dezember (hoffentlich nicht länger) wird gebaggert - gestemmt, gegraben, betoniert usw usw. siehe>>

Noch bevor der letzte Gast das Haus verlassen hat, haben (sehr zum Leidwesen der letzten Gäste) die Erkundungsbohrungen für den großen Tag begonnen. Die Bohrungen waren doch recht heftig und auch recht laut - dafür gibt es dann am 15. Dez die große Entschädigung mit einer großen Wieder-Eröffnung

Wie es sich für eine hochalpine Gegend gehördt, hat pünklich mit dem 1. Sept. der Winter eingesetzt - Schnee bis ins Tal - die Schmitten nur mit Schneeketten erreichbar - das richtige Wetter, den Bau zu beginnen, der Euribor (Europäischer Verrechnungs-Zinssatz, ein Eckpunkt für Kreditkosten) hat auch eine 10 Jahres Hoch - der richtige Zeitpunkt einen Kredit auf zu nehmen. Wenn wir uns jetzt einen Kredit leisten können (und wir KÖNNEN) - dann wird es uns auch in den nächsten 10 Jahren gut gehen.

 

August 07

Wollen Sie einmal in der arabischen Golfregion Urlaub machen? Wollen sie dort Land und Leute kennen lernen?. Dann fahren Sie nicht im August dort hin – da gibt es vielleicht Land; Leute aber sicher nicht – die sind alle bei uns!!. Als Wiener kann ich das wirklich sagen. So viele Araber wie auf der Wiener Kärntnerstraße, gibt es nur mehr in der Shopping City Süd (Wr. Einkaufszentrum – das größte Europas) und in Zell am See. Und die meisten davon wohnen bei uns in der Neuen Post- wollen zumindest ein paar Tage bei uns wohnen. (ein paar gleich - ein paar zuerst im Grand Hotel – und dann ZUG-geschädigt bei uns). Wir haben uns der Lebensweise der Araber auch gut angepasst – wir handeln was das Zeug hält, mit Teppichen (brandbeschädigt), Sofas (Bügeleisen-beschädigt), Türen (zornbeschädigt) und versteigern unsere Zimmer wie im Basar. Ausrufungspreis ist der Listenpreis +20% - und dann kann aufwärts geboten werden. Ich wollte ja immer ein börsennotiertes Unternehmen gründen – so habe ich mir das aber nicht vorgestellt.
Bewundernswert sind unsere Mitarbeiter – die halten dem Stress (noch) stand. Heuer haben ich ja auch extra einen männlichen Bewacher engagiert – nicht dass ein - diese Leistung bewundernder - arabischer Scheich meine Damen in 1000 und eine Nacht entführt. Andererseits, wenn er uns dafür ein paar Ölquellen überschreibt? Erspare ich mir den Umbaustress und hühte Kamele in der Wüste. (Ob mir meine Frau einen Harem genehmigt?)

Wir haben übrigens heute den 15. August, am 10. Sept. wollen wir zu bauen beginnen. Baugenehmigung habe ich noch keine - ABER gute Nerven (oder zumindest einen Architekten mit solchen?)

Juli 07

Eigentlich wollten wir ja jetzt mit den Umbauten und Renovierungen fertig sein - so haben wir (fast) noch nicht einmal angefangen. Dafür können wir besser - weil länger - planen. Ich bin schon schwer begeistert von dem neuen Hotel Neue Post - wie sollen wir es dann nennen - Hotel Neueste Post - oder Hotel Neue² Post?

Das sind allerdings nur die geringsten Probleme. Jetzt habe ich erfahren, dass unser Haus mit einer Ecke (!) 17 cm am Grund des Nachbarn steht. Das wahrscheinlich schon mindestens 50 Jahre; früher hat der Grund sogar den Vor-Vor-Eigentümer der Post gehört - da war man wahrscheinlich schlampig beim Verkaufen oder beim Eintragen (kann auch sein, dass sich die Messpunkte verschoben haben - was auch immer. jetzt ist man sehr genau - und 17 cm können auch ziemlich wichtig sein - behaupten zumindest manche Männer. Ich will ja nicht auf dem Grund bauen - nur im dritten Stock das Dach neu decken - geht aber nicht, weil ja jetzt 17cm am Nachbargrund stehe, Wenn ich aber jetzt das Dach diese 17 cm zurückrutsche, dann regnet es dort herein - zumindest in die Mauer - und die Zimmer sind aber wieder auf unserem Grund. Klingt lustig, ist es aber nicht.

Jedenfalls habe wir wieder mal Probleme unsere Bauvorhaben so wie geplant - und vor allen Dingen in der Zeit wie geplant - durchzubringen. Auch darf unser Dach - laut Bauverordnung nur 25 Grad Dachneigung haben- Unser (bestehendes) Dach hat zwar 75 Grad, was aber nichts besagt, weil jetzt wollen wir es ja neu machen - und das darf halt nur 25 Grad haben - so will es die Gemeinde - sagt die BH, die weiß das zwar nicht - würde es auch ändern - das dauert aber seine Zeit – weil da gibt es Anträge - Gremien – Bescheide – Einspruchfristen ..... Alles muss seine Ordnung haben und seinen geregelten Gang gehen. Zell wurde ja auch nicht in einem Jahrhundert gebaut. Ich liebe die Bürokratie ...
Also haben wir noch nicht angefangen – und wer weiß wann – und ob wir jemals - anfangen.
Meinen 50er habe ich halt nicht im renovierten Hotel gefeiert – sondern am Berg. Dort wird renoviert – und das massivst. Entweder wollen sie die um 500m höher bauen, oder sie bauen eine U-Bahn. Die „Gipfelbaustelle“ ist riesig. Dafür bekommen wir einen Super- neue Umlaufgondelbahn- vom Schmittental zur Areit-Spitze. Was mich natürlich freut – noch einfacher – und noch schneller am Berg, was mich weniger freut: damit werden auch wieder viel mehr Leute die Trass fahren (ist man ja schnell dort) Damit werden auf der schönsten Abfahrt Österreichs leider wieder ein paar mehr Leute im Weg stehen. Man (frau schafft das eh nicht) muss halt früh im Dezember und spät im April die Trass „anfängerlos“ nutzen was geht – und was der Schi bzw. die Knie derhalten - beschneit ist sie sowieso immer bestens.

Durch unsere geplanten Umbauten, hatten wir keine Möglichkeit das Haus rechtzeitig und vor allem mit Reisebüroverträgen zu vermarkten. Alles mussten wir selber vermarkten – mühsam über das Internet – mühsam mit eigenen Angeboten. Dementsprechend ist auch unserer Auslastung und unser Geschäftsgang. Lediglich +12% über dem Vorjahr – wie soll man da reich werden? (österreichweit minus, Zell +/- 0)

Juni 07

Ha, endlich geschafft!! Nach x-Versuchen war ich jetzt endlich einmal am Gipfel der Schmitten! Nicht zu fuß, nicht mit der Gondel - mit dem Rad!!!! Bis zur Breiteck habe ich es ja schon ein paar Mal geschafft, aber der im Winter so flache Breiteck Hang, den man mit den Schiern gar nicht als "Abhang" bezeichnen kann - der ist im Sommer sausteil und die Luft ist im Sommer auch so dünn. Gekeucht habe ich wie der Messner am K2 - allerdings gab's am Gipfel bei uns wenigsten ein Bier. Die Aussicht ist übrigens im Sommer genau so schön, wie im Winter -- einfach unschlagbar.

Mai 07

Die Sonne strahlt über der Europa-Sportregion. Wenn die Temperaturen ihren Höhepunkt erreichen, geht es entweder ab in den kühlen Zeller See - oder aber Sie genießen eine 'coole' Runde Golf auf den beiden Championship-Plätzen der Region. Doch Sommersport allein ist uns zu wenig: Skilauf auf dem Kitzsteinhorn gehört in Zell am See und Kaprun ebenso zum facettenreichen Urlaubsangebot.
Das 'Best-of' aus Sommer und Winter kennt keine Kompromisse: Ab dem 7. Mai profitieren Sie vom neuen 'Ski & Golf' Arrangement der Europa-Sportregion. Bis zum 17. Juni gibt es den dreitägigen Skipass für alle Seilbahn- und Liftanlagen sowie die Greenfee für die Golfanlagen der Region in einem Paket vereint. Der Preis: ab 238 Euro für drei Tage!

2.April 07

panta rhei - So schnell ändern sich die Dinge. Das Ferry Porsche Congress Center ist voll im Baugeschehen und die dafür notwendigen, vielen Baufahrzeuge verhindern die freie Zu- und Abfahrt für unsere geplante Baustelle. Ergo geht jetzt das, was vorher nicht möglich erschien. Wir bauen erst im Hebst - konkret : Der Hotel-Umbautermin wurde auf den 9.Sep. (bis 28. Nov) verschoben.
Ergo - die Generalversammlung findet nun doch am 9. Juni statt.
D.h. vom 7 - 10 Juni finden die gemeinsamen Gesellschftertage (Ausflüge etc) statt.

20.März. 2007

HEUREKA !
Es schneit, dass es ein Freude ist. Ich habe es immer gewusst – wenn die ersten Baumaschinen ihre Schaufeln putzen, um bald in unseren Boden zu wühlen, dann wird im Garten ein Meter Schnee liegen. Und es liegt ein Meter Schnee in unserem Garten!
Der traurig werden Auslastungsvorschau auf Ostern ist das natürlich ein besonders schönes Geschenk. Jetzt haben wir Schnee bis in den Mai – und wieder mal Traum-Bedingungen in Zell. Das Hotel glänzt und alle warten begeistert auf Sie. Kommen Sie, nützen Sie die Gelegenheit und verbringen Sie ein paar Traumtage bei uns. Das Leben kann so schön sein – Nutzen Sie es

 

25.Feb. 2007

Das war jetzt eine lange Pause - Aber -rund um die HNP ist so viel passiert ist, dass es überall Berichte gab - nur eben hier nicht. Viele der Aktivitäten sind allerdings hier – in unserer neuen, virtuellen Heimat sichtbar. Das ist steckt viel Hirnschmalz drinnen, hoffentlich kommt das auch ersichtlich heraus!

Das Congress Center steht auch schon mächtig vor unseren Fenstern. Besonders mächtig ist es von der Hotelhalle – da muss man sich erst an das neue Baujuwel gewöhnen. Vom ersten Stock ist es gewöhnungsbedürftig, vom zweiten Stock ist es nicht mehr störend, und darüber fällt es gar nicht auf. Jedenfalls sorgt es für Ruhe - es schirmt den Straßenlärm ab – und hoffentlich bald für neue Geschäfte. Unser Leistungsangebot haben wir sicherheitshalber schon verbessert und erweitert. Beispielsweise haben wir einen eigenen Masseur – und der kommt gut an – besonders bei den Damen.
Kulinarisch haben wir auch massiv aufgerüstet, unser Restaurantangebot hat sich fast verdoppelt (flächenmäßig, die Karte ist nur gering größer geworden - die Preise nur unwesentlich). Für ApresSki Fans gibt es jetzt ein eine eigene Bar im Schlosspark (Castle-Bar)– da kann man auch mit Schischuhen die Bar bevölkern, was an der Hotelbar nicht so gerne gesehen (und vor allem gespürt!) wird.

Durch unseren neuen Badewaschl (österreichisch für Badewart, Ü.d.VF.) bzw. durch seine Erfahrungen - gibt es ganz neue „internationale“ Erkenntnisse: Russen gehen prinzipiell nur nass in die Sauna – da wird unmittelbar vorher noch kräftig geduscht, die Finnen (so wie bei uns üblich) gehen nur gut abgetrocknet in die Schwitzkammer – da gibt’s naturgemäß Komplikationen. Die neue Sittlichkeit, „bekleidet“ – und da gehen viele wirklich „bekleidet“, nix String-Tanga - sondern Badehosen ,die bis weit über die Knie reichen, Trikots (bei Männern !!) Badekleider (wirklich Kleider !) bei Frauen - also diese eigenartige Bademode macht natürlich in der Sauna einige Probleme. Das sind laufende „Wasserverteiler“ wenn die aus dem Pool durch die Aquarena gehen. Früher hieß es, bitte vor der Benutzung des Pools duschen, heute heißt es: – Bitte nach der Benützung des Pools gut ausschütteln.

Ergo – wir bauen eine zusätzliche Sauna - eine russische Nass-Sauna – vielleicht mit Vodka Aufguss.
Sonst sind unsere russischen Gäste aber recht angenehm – und unauffällig – vielleicht ein bisschen teurer gekleidet. Zu dem „Kitzbühlsaga" – "russische Kontingent von 10 %" - das haben wir schon lange erfüllt, seit fast 10 Jahren haben wir (im Winter) ca. 10% unserer Gäste aus Russland (2007: 12%) - die mit Abstand führende „Region“ sind die Britischen Inseln, aus Irland und GB kamen heuer (2007) an die 35% unserer Wintergäste; nur mehr 5% kommen aus unserem „liebsten“ Nachbarland – die Deutschen scheinen auszusterben. (Dafür ist aber der Anteil der Medizinstudenten an der Uni Innsbruck 57% - die Nachbarn kommen um zu studieren, anstatt zum Schifahren )
18% unserer Gäste sind Eigenbau = Österreicher.

 

4.August 2006

Vor dem Hotel (natürlich auch im Hotel – aber das ist ja nichts neues) wird gearbeitet , dass es eine Freude ist – aber auch so, dass die Gäste ab 8 Uhr Tagwache haben.
Wir sorgen eben dafür, dass unsere Gäste den Tag nutzen können – und mehr von unserem Schönen Haus und Zell am See haben.
Der Jahrhundertsommer (wiedereinmal – ist ja erst ein kurzes Jahrhundert) sorgt für Schweißausbrüche (im Juli) und für Heizbedarf (im August).
Unsere arabischen Gäste fühlen sich wie zu Hause – heiß und Baustelle vor den Fenstern. Jeder der Dubai kennt, weiß wovon ich schreibe.

 

 


29. Mai 2006

Die 9. Generalversammlung hat stattgefunden. Das Motto " Wir sind den Verein los" ist leider immer noch nicht amtlich bestätig, was der Laune aber nur wenig Abbruch tat, genau so wenig, wie das regnerische Wetter.
Attraktionen gab es heuer viele, ein neuer Hoteleingang, eine neue Barfrau, eine Riesenbaustelle vor und in unserem Garten, eine Weinverkostung und eine Kreuzfahrt.
Richtig – eine Kreuzfahrt!

Nachdem das Wetter und so mancher Gast, nicht bergsicher waren, sind wir in (den) See gestochen -
mit der MS Schmittenhöhe, dem neuen Flaggschiff auf dem Zeller See. Immerhin 35m lang und 8m breit, mehr als 500PS stark und Platz für 250 Personen.
Wir haben hervorragend gespeist (und getrunken) und dabei ganz neue Ansichten und Aussichten von Zell und der malerischen Umgebung kennen gelernt.

 

Am Vortag (Freitag) haben wir uns einige österreichischen Weine fachmännisch erklären lassen und dann diese Weine noch fachmännischer (natürlich auch fach-fraulicher) verkostet. Nachdem die HNP zu dieser Verkostung eingeladen hat, war es eine besonders intensive Verkostung, mancher braucht halt länger (mehr), bis er die Tiefe des Weines erahnen kann

Die Stimmung war wiederum prächtig (was auch die prächtigen Geschäftszahlen ein bisschen bewirkt haben) - den Gästen, dem Hotel, dem HNP-Club und dem Geschäfts geht’s prächtig - Tourismus-Herz, was willst du mehr?

 

 

11. April 2006

Und es schneit wieder einmal kräftig in Zell am See!
Wäre auch schon knapp geworden, die unteren Hänge waren teilweise schon aper, so sind aber beste Schneebedingungen bis in den Mai garantiert.
Da freut sich das (Schifahrer)-Herz.

 

 

 

7.April
Fühling ist's und Schnee liegt jede Menge. Unser Haus erzittert von den dröhnenden Schlägen der Spundwände

So gut haben wir unser Haus noch nie sichtbar machen können, keine Bäume trüben die Aus- und Einsicht. Wiedermal musste der Wald dem Forschritt weichen. Aber am 15. Julis ist (fast) alles wieder so, wie es war - zumindest laut Bauplan.
Die lokale - trübe - Aussichte, oder für Bau-Technik-Interessierte: das beindruckende Werden eines Großbauvorhabens, bietet sich unseren Südbalkonen zur Ansicht, akustisch haben alle etwas davon, sogar auf der Schmitten höhrt man das Dröhnen der Hämmer.

Aber dafür wird dann unser Geschäft laufen wie noch nie. Die Buchungslage für 2007 (!!) ist schon jetzt beeindruckend, wir sind ein sehr gefragtes Haus geworden

Bei dem Winter auch keine Wunder! Am Dienstag war ich wieder einmal Schifahren, glizernder Pulverschnee (30 cm neu - am 2.April auf der Schmitten !!), leere - unverspurte - Hänge, strahlender Sonnenschein, einfach traumhaft - Spuren im jungfraulichen Tiefschnee, es staubt und glizert, dass es einem den Atem holt - besonders wenn man so wenig Kondition wie ich hat - das Leben kann so schön sein ....

Leider waren Sie nicht da, es wäre schön gewesen. Aber es kommt ja bald Ostern, und die Bedingungen werden immer besser - jetzt kommt die Firn Zeit.

Schnee - Sonne - Bergpanorama - ... - Herz was willst Du mehr.

 

21.März
Kommt der Frühling? Warm ist es in Zell, aber auch noch sehr viel Winter: viele Gäste, sehr viel Schnee und beste Stimmung. Der See hat immer noch eine Eisdecke von ca. 40cm, da kann noch ein LKW drüberfahren, sehr zum Leidwesen unserer südafrikanischen Gäste, die überall einen See suchen, und nur tief verschneite Hochebenen finden. Man kann es wirklich nicht allen recht machen. Im Hotel beginnt die Vor-Bau-Hektik, in 10 Tagen geht's los: FPCC (=Ferry Porsche Congress Centrum) Wir nutzten die Gelegenheit und renovieren wieder Mal, streichen Wände, bauen Fenster ein und Küchen aus (zur Freude Steebs) und vergrößeren unser Restaurant, Details gibt's bei der GV 2006.

Sie haben vielleicht (schwer leserliche) Post vom Verein bekommen. Ich erblöde mich nicht auf diesen Stumpfsinn auch noch einzugehen. Früher haben Märchen mit: " es war einmal..." begonnen, beim TSH beginnen sie seit 10 Jahren: " es wird einmal sein.." Der Vorstand ist bereit, gegen geringes Entgeld, das Fruchtgenussrecht löschen zu lassen und erzählt seinen Mitgliedern Märchen.

 

1.Feber 2006
Das Jahr 2006 hat recht turbulent begonnen. Jedes Mal, wenn ich nicht im Hotel bin, haben wir mehr Gäste als wir unterbringen können. Ob das an mir liegt, dass wir nur dann so übervoll sind, wenn ich nicht da bin? Jedenfalls mussten wir heuer wiedermal Gäste auslagern - ärgerlich (für die Gäste), teuer für uns. Andererseits sehen wir daraus, dass es Hotel in unmittelbarer Umgebung gibt, die auch zur besten Zeit nicht voll sind - wir aber schon. Als Höhepunkt hat dann auch noch unserer offener Kamin gebrannt - der darf zwar brennen, aber normalerweise innen, diemals hat er außen (Zierbalken) gebrannt. (Selbszündung durch Überhitzung um 4 Uhr früh) Feuermeldung und Feuerwehr sei Dank - ist nichts passiert. Wir sind mit dem Schrecken davon gekommen und die Damen der Rezeption haben gelernt, dass man mit dem offenen Kamin - auch wenn man ihn acht Stunden voll und mit Hartholz befeuert, nicht die Halle heizen kann. (Hintergrunud: am 31.1. war natürlich viel los, die Türen sind ununterbrochen aufgegangen und frische Luft mit ca. MINUS 25 Grad sind in die Halle geströmt, das war natürlich für die darin sitzenden unangenehm. Was tut frau in so einem Fall, sie heizt was wir an Holz zur Verfügung haben - bis das Ofenrohr und alle Betoneisen glühen und dann geht frau schlafen. Das Rohr glüht noch immer, die Luft strömt immer stärker durch den (jetzt feuerlosen) Kamin - in unmittelbarer Umgebung (ca 60 cm) gibt es viel - schönes, altes, trockenes Holz - und das fängt dann an zu brennen. Gott sei Dank von innen nach außen, sprich ohne viel Luft = ohne offene Flammen = viel Rauch = Feuermelder = Feuerwehr = viel Dreck und TamTam = Feuer aus = viel Glück.

Sonst ein TraumWinter - Schnee in Überfluss, klirrende Kälte, Traum - Pistenbedingungen (wir haben einen neuen Sessellift mit geheizter Sitzbank - das ist was für Warmsitzer - echt angenehm). Wer jetzt nicht zum Schifahren/Snoboarden/Langlaufen/Eislaufen/Winterwandern kommt, ist selber schuld. Schöner kann es nicht sein.

Apropos schön, wir haben indirekt schon wieder Nachwus - Judit ist Omi geworden. Junge 50 und schon Omi, ein ungarischer/österreichisch/belgischer Matias (sic) - sprich ein richtiger Europäer.

 

17. Dez. 2005
Es schneit und schneit und schneit .... die Gäste buchen und buchen und buchen.
Jetzt habe ich auch die letzte Kollegin aus dem Hotel geschmissen, arbeiten darf sie schon noch bei uns, wohnen muss sie woanders. Wir brauchen jede Badewanne, vom 26.12 weg sind wir voll bis auf die letzte Matratze, zumindest bis 21.1 .06 sind wir voll ausgebucht - was dann kommt, werden wir sehen. Der Start ist jedenfalls recht gut .

Unsere neuen Fenster sind auch schon eingebaut, von 111 - 120 und von 211 - 223 haben wir jetzt wunderdichte + wunderschöne Holz-Alufenster. Das war einerseits notwendig, weil die Schliesmechanismen schon ziemlich marod waren, und die Gefahr drohte, dass ein nach innen kippendes Fenster einen Gast beschädigen hätte könne. Das hätten wir (finaziell) vielleicht noch aushalten können, aber der "Quer-Regen" .. siehe weiter unten - vom Sommer hat unsere 35 - 50 Jahre alten Fensterstöcke in Mitleidenschaft genommen, letztendlich war der Unterschied zwischen geschlossenen und offenen Fenstern nicht mehr groß, damit haben wir dann wahrlich zum Fenster hinaus geheizt.

Weil im Herbst nichts ging, haben wir das Dezemberloch für den Fenstertausch vorgesehen. Aus Erfahrung wissen wir, dass es Mitte Dezember immer Tauwetter in Zell gibt. War auch heuer so, drei Tage nach dem wir mit dem Fenstertausch fertig waren, hat es getaut. Wie wir (im Freien, am Gerüst, in 14 m Höhe) gearbeitet hatten, war es selten kälter als MINUS 16 Grad. Nachdem wir sparsam agieren, (der TSH Verein ist zwar schon Geschichte - seine Schulden tun uns aber immer noch weh) haben wir die Arbeiten selber gemacht. Arbeit hält warm - und was uns nicht umbringt, macht uns nur noch härter. Ich habe meinen "Meistern unseres Hauses" aber einen Kältezuschlag zugesagt, sie durften jeden Tag einen Glühwein auf Kosten des Hauses trinken.(nach Dienstschluss natürlich)

 

 

1. Dez. 2005
Sämtliche Wasserspiele sind beseitigt. 219 hat ein megasuperneues Bad - schaut wirklch gut aus, war auch viel Arbeit - und hat auch einiges gekostet. 10.000 € sind in so einem Bad schnell verbraten. Vielleicht ist es wirklich besser, wir reißen das ganz Stockwerk raus und bauen die gesamte Innenräume neu - so machen es zur Zeit viele anderen in unserer Umgebung. Es hat ein richtiger Bauboom eingesetzt.

Was im Sommer der Regen, ist im Winter der Schnee, 100 cm Neuuschnee in 24 Novemberstunden gab es in Österreich noch nie. Ein November mit viel Schnee ist auch ein Nov. mit viel Gästen. Diesmal aus Rumänien - 30 Zimmer, 7 Tage! Nicht schlecht die große EU.

Weihnachten dauert für uns heuer 4 Wochen - wir sind vom 24.12 - 21.1 voll bis unters Dach. Was nicht schlecht ist, so kann ich wieder einmal Weihnachten bei der Großfamilie zu Hause in Wien verbringen. So leid es mir tut, heuer müssen unsere Damen ohne Chefhilfe auskommen. So wie ich das Team aber kenne, schaffen sie es sicherlich auch alleine, es werden ja nicht jedes Jahr die Speichersicherungen zu Sylvester durchbrennen.

Ein neues Solarium haben wir auch. Größer, stärker, leiser, schöner (aber nicht teurer - zumindest nicht für den Benutzer). Sollte die Sonne nicht scheinen, kann man jetzt noch schneller un luxurös zu einem Sonnenbrand kommen. Hat auch keine Kleinigkeit gekostet, wenn das Ding Räder hätte, könnte man es gegen ein (Klein) Auto tauschen.

Wenn Sie jetzt zu uns kommen, können Sie unsere Corporate Identity verinnerlichen. Hut, Kappe, Shirts, Pullover, etc. mit dem HNP- Fuchs drauf - schaut echt stark aus, nicht nur an den Mitarbeitern

Bei unserer "Wir sind die TSH los" Feier, werden wir entsprechend geeint durch die Gegend wandern, damit dann alle sehen könne, wie viele "Hoteliers" die neue Post hat.

Die gewünschte Fragen und Antwort-Seite, das HNP - Forum, ist auch noch unbenutzt.
Zu kompliziert oder gibt es keine Fragen?
http://www.hotelneuepost.at/deu/firma/forum/index.php

 

17. Nov. 2005

Wahrlich - die Zeit vergeht - oder auch wir.
Wie auch immer - es war/ist viel los und daher verging auch die Zeit so schnell. Wenn auch Einstein das Gegenteil behauptet - aber schlieslich hat er ja auch seine Nobelpreis nicht für die Relativiätstheorie bekommen.

Ein Geschäftsjahr ging vorbei, so wie üblich - alles war besser.
Dieses Ende (für uns das Ende aller Schrecken) müssen wir dann feiern. Diese Himmelfahrt werden wir vom 25.Mai - 28.Mai 2006 groß feiern. Bei der Gelegenheit werden wir auch die GV der HNP abhalten
Also - Termin reservieren und nicht versäumen!!!!

Wir renovieren wieder - es werden an die 20 Fenster und Balkontüren ausgetauscht (Nordseite)

Im Zimmer 219 hatten wir einen Wasserrohrbruch, nachdem die Stelle nicht leicht findbar war, haben wir gleich die gesamte Verrohrung neu gemacht, Es wird dies gleich unser Musterbad werden. Die Stemmarbeiten haben wir selber gemacht (4 Tage), die Rohre legt der Installateur.
   

Nachdem ein Unglück selten alleine kommt, hat es auch im Neubau Wasserspiele gegeben. In erster Linie hat es die unter uns betroffen, die konnten wochelang kalt duschen. Bei der Ursachensuche (4 Wochen) konnten wir den Einsatz modernster Technik bewundern. Infrarotkammeras, Gasschnüffler, Funksonden mit Glasfaserkamera, Hochdruckpumpen etc. Gefunden wurde (noch) nichts.
Es tropft und tropft und tropft.
(Sie Wissen: Vor dem Feuer kann man davon laufen, Wasser findet immer einen Weg)

 

   

Die Gemeinde Zell am See beginnt am 1. April 2006 mit dem Bau des Ferry Porsche Congress Zentrums. Die Baustelle befindet sich am (ehemaligen) Tennisplatz, d.h. in unmittelbarer Nachbarschaft.
Die Grobarbeiten werden Mitte April starten und Ende Mai abgeschlossen sein . In dieser Zeit ist unser Betrieb geschlossen.

Ab Juni 2006 läuft unser Hotelbetrieb wieder ganz normal.

Wir können Ihnen dann einen interessanten Aus- und Einblick auf bzw. in das entstehen eines modernen Kongresszentrums bieten. Die neue Nachbarschaft wird – nach Fertigstellung - unsere Aussicht auf See und Berge nicht stören. Die Traufenhöhe wird unterhalb unseres ersten Stockwerkes sein.
Neben der „Bauüberwachung“ – sicherlich nicht nur für Technikfreaks hoch interessant,
kann es aber bei den südseitigen Zimmern unseres Hauses nicht ausgeschlossen werden, dass es durch die Bautätigkeit zu Beeinträchtigungen (Tags-Bau-Lärm ab 8:30 morgens; Aussicht auf Kräne) kommen kann.
Wir sind ein Erholungsgebiet und Kurort, dementsprechend hart sind auch die Bauauflagen, die eine starke (Lärm-)Belästigung verhindern, ganz abstellbar wird es aber nicht sein.

Wir werden uns jedenfalls im Sommer 2006 ganz besonders bemühen, Ihnen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen und können Ihnen jetzt bereits versichern, dass Sie von unserer „Baustelle“ nur gute Erinnerungen mitnehmen werden.

Zusätzlich laden wir dann alle „Baustellenbegeisterte“ im Jahr 2007 auf eine große Eröffnungsparty ein.

 

 

5. Augsut 2005

Trübsal im Tourismus, verregneter Juni, keine Feiertage, deutsche Wirtschaftskriese, die Deutschen bleiben zu Hause, bei uns: MINUS 20% im Vergleich zum Vorjahr!
Wir werden sparen müssen!

Wir sparen uns die Trübsal, wir feiern unsere guten Zahlen: mehr Gäste aus Überall kompensieren unsere "schwächelten deutschen Gäste". Sie kennen das bereits: mehr Nächtigungen, Rekordumsätze usw. Wir ändern uns nicht!

Rekordverdächtig sind auch die Niederschläge im Juni gewesen, bis zu 50L pro m² kamen von oben. (Beim Schnee finden wir das o.k., aber wer braucht so viel Wasser; im Sommer, da gehen die -Schneekanononen doch nicht. Die spinnt die Natur. :-)
Aus der Schmitten kam ein Wasserfall, wo normalerweise die Straße ist. Fast alle Keller in Zell wurden geflutet (unserer nicht, der ist so tief, dass ihn nicht einmal das Oberflächenwasser findet, und für Grundwasser liegen wir doch zu weit über dem See)

Die Straße nach Saalbach-Hinterglemm war zwei Tage verschüttet (Schlamm von den Bergen, NICHT von den Schipisten, die sind fest; locker, mürbe und ziemlich labil sind die Schiefer-Gesteine unserer Grasberge. Daher gibt es immer wieder Muren.
Zell am See ist auf einer Mure gebaut, die ist allerdings bereits vor vielen 1000 Jahren aus der Schmitten gekommen.

Mittersill hat es viel stärker getroffen,die waren unter Wasser, mehr als einen Meter "unter".

 

Die alljährliche, gemeinsame Abendveranstaltung fand auch dieses Jahr im Tal und bei ausgezeichneter Stimmung statt. Sie hat auch nicht all zu lange gedauert, knapp nach Sonnenaufgang (so um halt fünf) waren bereits alle im Bett.

 

Feber 2005

Globale Erwärmung, schneearme Winter - armer Tourismus.
minus(!!)25 Grad, 220cm Schnee!! ?? Irgend was stimmt nicht.

Vor allem die Touristen stimmen nicht.
Erste Woche im Februar, 14 Mill Mitteleuropäer haben in einm Umkreis von vier Autostunden Ferien. Die Medien überschlagen sich mit Überbuchungen und Zimmeknappheit. In der Woche wird alles übergehen, und dann wird das große Loch folgen.
Alle Hoteliers (wir auch) fahren in der Woche mit den Preisen hinauf. Angst vor dem Gästechaos, Schnee in Überfluss, strahlend blauer Himmel, Schibedingungen wie im Märchen - da werden sich die Gäste um die Betten prügeln
- und die Auslastung ? schwach!!

Das Loch danach! - Es schneit und stürmt, saukaltes Winterweter, Nebel, Nullsicht;
- und die Auslastung ? überbucht!!

 

Jänner 2005

Alles weiß, alles voll, so soll ein Winter sein.
Trotz der Versuche des Vereins, die Buchungs- und Geschäftslage des Hotels zu verschlechtern, konnten wir (den Scheekanonen, dem Internet, den Russen, den Türken und Last Minute sei Dank) die Jännerauslastung recht gut halten.
Teilweise haben sich die Gäste und Reisebüros um unsere Zimmer so gar gestritten (wir waren voll und es wurde versucht, sich gegenseitig die Zimmer abzukaufen, Motto: Tausche Hotel "yxz" + Zuzahlung gegen ein Zimmer in der Neue Post; Schwarzmarkt der Sonderklasse)

 

 

Monat

Text


22.05.2010

Kontaktinformationen