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Ein Haus mit Tradition und Geschichte
Ähnlich dem Christentum,
begann es auch bei uns mit einem Stall. Dort wo heute die mächtigen
Mauern (bis zu 120cm dick!) des Hotels Neue Post stehen, befanden sich
die riesigen Stallungen von Braumeister und Gastwirt vom "Gasthof
Post" am Marktplatz, Herrn Georg Poschacher und Frau Theresia Poschacher.
Unter diesen Stallungen befand sich der Märzenkeller, ein großer, sehr
tief gelegener Bierkeller, dessen Ursprung bis ins erste Jahrtausend
zurückgeht. Dieser massive Gewölbekeller (die Mauern sind
fast drei Meter dick) wurde zuerst als Eiskeller für die Bierkühlung
und später als Weinkeller verwendet. Im Winter wurden aus dem Zeller
See Eisblöcke geschnitten, diese dann in dem tiefen Keller bis
in den August hinein gelagert, und zur Bierkühlung bis nach Bayern
geliefert.
Der Keller existiert noch
heute unter dem Hotel und dient als abolut sicherer Heizungskeller.
1862 war es dann so weit.
Der große Bräustall, der zum riesigen Besitz der Bräuwirtsleut der "Post"
gehörte; im Besitz waren der Gasthof "Alte Post", eine Brauerei,
kleinere Landwirtschaften im Schmittental, das Schüttgut (heute Porsche),
riesiger Almbesitz und der Wiesengrund, das sogenannte Bräufeld auf
der Südseite bis zum See, (heute Tennisplatz, Bahnhof, Bahnhofstr. und
Finanzamt), musste dem ersten Hotelbau "Hotel Post" weichen.
Eine Marmortafel, neben dem Hoteleingang, mit der Jahreszahl der Erbauung
- 1862 -, erinnert heute noch an diese Grundsteinlegung. Die Mauern
rund um die heutige Hotelhalle stammen noch aus dieser Zeit.
| 1888 |
Fertigstellung des West-Traktes vom Hotel Post der Theresia Poschacher |
| 1891 |
erfolgte zügig ein weiterer Hotelanbau |
| 1896 |
An der Südseite entsteht der erste Saal (später Stadttheater) |
| 1905 |
Das Hotel geht von der Mutter auf die Tochter - Theresia Auer - über |
| 1915 |
Neue Chefin - wieder eine Tochter - Maria Hilzensauer |
| 1916 bis 1918 |
Das Hotel beherbert sehr bedauernswerte Gäste, es dient als Reservespital
für die verwundeten Soldaten des 1. Weltkriegs. |
| 1928 |
Bau der Tennisplätze auf einem Teil der Bräuwiese |
| 1937 |
neuer Besitzer: Anton Karlon |
| 1941 bis 1954 |
Wieder Krieg und kein Bedarf für ein Urlaubshotel. Ein Gendarmerieposten
und andere Ämter werden im Hotel untergebracht. |
| 1943 |
Militärerholungsheim und Reservespital |
| 1945 |
Am 1. September wird das aus dem Hotel-Speisesaal entstandene kleine Theater
für ca. 450 Personen, glanzvoll eröffnet. |
| 1954 |
Nachdem die Gendarmerie das Haus wieder verlassen hat, kann der Hotelbetrieb
wieder aufgenommen werden. Zur Straßenseite (heute Schlossplatz) befand
sich die "Taverne", ein berüchtigtes Nachtlokal und das Restaurant
"Bräustüberl"; an der Bundesstraßenseite waren
Geschäftslokale. |
| 1961 |
Und wieder übernehmen die Töchter das Hotel - diesmal das "Hotel
Neue Post". Es geht an Hedda, Brita und Tilla Ketschek (3 Mäderlhaus) |
| 1969 |
Besitzerin Tilla Paur (Ketschek) und Gatte Remus führen das Haus.
Der Bauzustand ist dermaßen schlecht, dass es teilweise einer Ruine
gleicht. Was einen damals anwesenen Gast zu der Frage bewog: "Wenn
das die Neue Post ist, wie hat dann erst die Alte Post ausgesehen?" |
| 1972 |
Beginn der Sanierung - die heutige "Version" des Stammbaues
entsteht. |
| 1972/73 |
Beginn mit den Arbeiten am Nordtrakt |
| 1976 |
Der Mitteltrakt wird abgetragen und neu aufgebaut. |
| 1982 |
Im Südteil wird das Städtebundtheater geschliffen und durch
einen völlig neuen Saal ersetzt. Die Betten-Kapazität wird von
80 auf 110 Betten erweitert |
| 1983 |
Eröffnung des neuen Hotelbetriebes mit Bar, Restaurant usw. |
| 1987 |
Neuer Besitzer des 110-Betten Betriebes wird die TSH Hotel Neue Post GmbH&Co
KG. Das damals in Europa noch völlig unbekannte "TimeShare"
zieht ins Hotel ein, man steht den "Neuen" skeptisch gegenüber. |
| 1989 |
Und wieder ist der Platz zu klein, Der straßenseitge Neubau mit
dem Restaurant Cäsar, dem Pub "SugarShake" und 15 neuen Apartments
mit 60 Betten entstehen über einer neuen Tiefgarage. |
| 1992 |
Das Haus wird vom RCI - dem größten internationalen Tauschpool
- mit der "Gold Crown" ausgezeichnet. |
| 1993/94 |
Es wird wiedermal gebaut. Diesmal müssen die mehr als 1000 Jahre
alten Kellergewölbe noch einen Stock mehr tragen. Der Mitteltrakt erhält
ein zusätzliches Stockwerk mit 4 großen Apartments. |
| 1997 |
Neuer Besitzer des 200 Betten Hotels: Hotel Neue Post Erwerbs- und Betriebs
- GmbH, die Gäste kaufen sich "Ihr" Hotel. |
| 2003 - 2006 |
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Die 75 Jahre alten Tennisplätze weichen dem Ferry Porsche Concress
Center. Der Baulärm und vor allem die Erschütterungen der
Erdarbeiten des Riesenbaus in unmittelbarer Nachbarschaft (teilweise
auf Hotelgrund) beeinträchtigen den Hotelbetrieb massiv. Die
Aussichten auf die (hoffentlich auch -geschäftliche) Zukunft
machen die Schmerzen erträglich. |
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| 2004 |
Die TSH (Verein) Ära ist vorbei - der Verein und Fruchgenussbesitzer
kündigt die Verträge mit dem Hotel und muss Sommer 2006 Kokurs
anmelden. |
| 2007 |
Die HNP GmbH investiert über 7,2 Mill €; kauft die bisher
angemieteten Teile dazu, erweitert und renoviert das Hotel und den Wellnessbereich;
das Stamm-Haus wird unterkellert, die Haustechnik (Lüftung, Feuerschutz,
Wasseraufbereitung) wird völlig neu konzipiert, es entsteht ein völlig
neuer - stark vergrößerter Wellnessbereich, eine neue Hotellhalle,
eine neue Bar, neue Zimmer, Garagenzugänge, uvm.;
Der Direktanschluss an der Ferry Porsche Concress Center wird realisiert
Baubericht in Bildern
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| 2008 |
Die HNP GmbH mietet das aufgestockte und völlig neu renovierte Poststöckl,
in unmittelbarer Nachbarschaft, hinzu. 10 neue Apartments erweitern das
Zimmerangebot. |
| 2009 |
Die HNP GmbH wird den Ostflügel aufstocken und die Komplettrenovierung
fortsetzten. |
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